Portrait

Während eines Sommergewitters erblickte ich am 20. Juni 1990 im Baselbiet das Licht der Welt. Und rückblickend frage ich mich, ob mir bereits an jenem Mittwoch per Blitz und Donnerknall exakt die Energie mitgegeben wurde, die mich heute durchs Leben, durch die Trainings und über die Gewässer trägt. 

JEANNINE – DAS PORTRAIT

Anfänglich deutete indes nichts darauf hin. Vielleicht, weil kein See zu sehen war, kein Gewässer. Und nicht der Sport das grosse Gemeinsame war in unserer Familie, sondern die Musik. Mit dem Umzug ins Zürcher Oberland wurde dann aber das Wasser zu meinem Element. Für meinen Bruder Valentin und meine Schwester Angelina wurde der Greifensee zu unserem Zentrum. Egal, ob Sommer oder Winter, bei Sonnenschein oder Sturm. Herumtollen, fischen, spazieren, picknicken… was auch immer. Der See war unser Zuhause. Gleichzeitig mit meinem Schuleintritt kam mein jüngster Bruder Dimitri zur Welt. 

JEANNINE – DAS PORTRAIT

In den ersten Schuljahren spielte ich Geige – fand aber darin nie meine Leidenschaft. Zusammen mit Valentin übte ich mich in verschiedenen sportlichen Hobbies. Klettern, Reiten… und – aller guten Dinge sind drei – Rudern. Für mich war es keine Liebe auf den ersten Blick. Doch die Nähe zur Natur, zum Wasser eben, stimmte mich gnädig und schenkte mir Geduld und Durchhaltevermögen. Und liess mich schliesslich meine wahre Passion entdecken. Zudem fand ich im Ruderclub Uster genau jene Realität, jene Dynamik, die auch stets mein Familienleben prägten. Wir hatten nicht viel, und nichts war selbstverständlich, und doch fehlte es uns an nichts. Diese Mentalität von «do what you can with what you have» hat sich tief in mir verankert. Und ich bin meinen Eltern und auch dem Ruderclub Uster unendlich dankbar dafür, dass mein Wesen, mein Tun dadurch geprägt ist.

JEANNINE – DAS PORTRAIT

Weil es an einem «Gspändli» fehlte, blieb mir nur der Einer als Bootsklasse. Nach meiner ersten Ausfahrt dachte ich, dass ich nie wieder in dieses schmale Ding steigen werde. Heute bin ich froh, dass ich es doch getan habe. Die Erfolge auf nationaler Juniorenstufe stellten sich rasch ein. Ein grosses Talent war ich zwar nie, und es wurde auch nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich die körperlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere im Rudersport nicht mitbringe. Aber eben: Do what you can with what you have! Genau das habe ich gemacht. Und mache es noch heute. Jeden Tag. Bezüglich beruflicher Ausrichtung war für mich schnell klar, dass eine Lösung her musste, die sich gut mit meinem grossen Trainingspensum vereinbaren liess. Bei der kaufmännischen Ausbildung in der Kinderkrippe Zollikerberg fand ich eine Arbeitgeberin, die mir die nötige Flexibilität und Unterstützung bot, eine solide Grundausbildung zu absolvieren und später dann den entscheidenden Schritt vom Halbprofi- in den Profisport zu machen.

JEANNINE – DAS PORTRAIT

Der Startschuss zum Kapitel Profisport fiel mit der Spitzensport-Rekrutenschule im Herbst 2014. Diese 18 Wochen Armeezeit gaben mir die Möglichkeit, mich zu 100% auf den Sport zu konzentrieren, und es reifte in mir der feste Entschluss, den Sport mit absoluter Hingabe weiterzuverfolgen.
Ich gewann den Gesamt-Weltcup, wurde Europameisterin, Weltmeisterin und erreichte zwei 5. Plätze an Olympischen Spielen. Aber weit wichtiger: Ich habe mich als Mensch und Athletin immer weiterentwickelt. Auch nach 20 Jahren Ruder- und 10 Jahren Profisport brennt mein inneres Feuer für alles, was der Rudersport zu bieten hat und was ihn ausmacht.

Während eines Sommergewitters erblickte ich am 20. Juni 1990 im Baselbiet das Licht der Welt. Und rückblickend frage ich mich, ob mir bereits an jenem Mittwoch per Blitz und Donnerknall exakt die Energie mitgegeben wurde, die mich heute durchs Leben, durch die Trainings und über die Gewässer trägt. 

JEANNINE – DAS PORTRAIT

Anfänglich deutete indes nichts darauf hin. Vielleicht, weil kein See zu sehen war, kein Gewässer. Und nicht der Sport das grosse Gemeinsame war in unserer Familie, sondern die Musik. Mit dem Umzug ins Zürcher Oberland wurde dann aber das Wasser zu meinem Element. Für meinen Bruder Valentin und meine Schwester Angelina wurde der Greifensee zu unserem Zentrum. Egal, ob Sommer oder Winter, bei Sonnenschein oder Sturm. Herumtollen, fischen, spazieren, picknicken… Was auch immer. Der See war unser Zuhause. Gleichzeitig mit meinem Schuleintritt kam mein jüngster Bruder Dimitri zur Welt. 

JEANNINE – DAS PORTRAIT

In den ersten Schuljahren spielte ich Geige – fand aber darin nie meine Leidenschaft. Zusammen mit Valentin übte ich mich in verschiedenen sportlichen Hobbies. Klettern, Reiten… und – aller guten Dinge sind drei – Rudern. Für mich war es keine Liebe auf den ersten Blick. Doch die Nähe zur Natur, zum Wasser eben, stimmte mich gnädig und schenkte mir Geduld und Durchhaltevermögen. Und liess mich schliesslich meine wahre Passion entdecken. Zudem fand ich im Ruderclub Uster genau jene Realität, jene Dynamik, die auch stets mein Familienleben prägten. Wir hatten nicht viel, und nichts war selbstverständlich, und doch fehlte es uns an nichts. Diese Mentalität von «do what you can with what you have» hat sich tief in mir verankert. Und ich bin meinen Eltern und auch dem Ruderclub Uster unendlich dankbar dafür, dass mein Wesen, mein Tun dadurch geprägt ist.

JEANNINE – DAS PORTRAIT

Weil es an einem «Gspändli» fehlte, blieb mir nur der Einer als Bootsklasse. Nach meiner ersten Ausfahrt dachte ich, dass ich nie wieder in dieses schmale Ding steigen werde. Heute bin ich froh, dass ich es doch getan habe. Die Erfolge auf nationaler Juniorenstufe stellten sich rasch ein. Ein grosses Talent war ich zwar nie, und es wurde auch nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich die körperlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere im Rudersport nicht mitbringe. Aber eben: Do what you can with what you have! Genau das habe ich gemacht. Und mache es noch heute. Jeden Tag. Bezüglich beruflicher Ausrichtung war für mich schnell klar, dass eine Lösung her musste, die sich gut mit meinem grossen Trainingspensum vereinbaren liess. Bei der kaufmännischen Ausbildung in der Kinderkrippe Zollikerberg fand ich eine Arbeitgeberin, die mir die nötige Flexibilität und Unterstützung bot, eine solide Grundausbildung zu absolvieren und später dann den entscheidenden Schritt vom Halbprofi- in den Profisport zu machen.

JEANNINE – DAS PORTRAIT

Der Startschuss zum Kapitel Profisport fiel mit der Spitzensport-Rekrutenschule im Herbst 2014. Diese 18 Wochen Armeezeit gaben mir die Möglichkeit, mich zu 100% auf den Sport zu konzentrieren, und es reifte in mir der feste Entschluss, den Sport mit absoluter Hingabe weiterzuverfolgen.
Ich gewann den Gesamt-Weltcup, wurde Europameisterin, Weltmeisterin und erreichte zwei 5. Plätze an Olympischen Spielen. Aber weit wichtiger: Ich habe mich als Mensch und Athletin immer weiterentwickelt. Auch nach 20 Jahren Ruder- und 10 Jahren Profisport brennt mein inneres Feuer für alles, was der Rudersport zu bieten hat und was ihn ausmacht.

Interview

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1/10
Frage

Jeannine Gmelin, du wirst dieses Jahr 32-jährig und hast dich nach den Olympischen Spielen in Tokio 2021 dazu entschieden, noch drei weitere Jahre an deine Karriere anzuhängen, also bis zu den nächsten Olympischen Spielen in Paris 2024 weiterzumachen. Wie deutlich fiel dieser Entscheid aus, und was hat den Ausschlag dazu gegeben?

Antwort JG

In Anbetracht dessen, dass ich in den letzten paar Monaten vor den Olympischen Spielen sehr unentschlossen war in Bezug auf die Weiterführung meiner Karriere,·war für mich nach meinem Finalrennen in Tokio sehr klar: Mein Weg im Rudersport ist noch nicht zu Ende. Dies einerseits, weil ich eine grosse innerliche Genugtuung über meine Performance verspürte und andererseits, weil ich nach wie vor sehr viel Leidenschaft für den Lifestyle verspüre, dem man sich als Spitzensportlerin in einer Randsportart verschreibt.

2/10
Frage

Rudern ist - ähnlich wie Boxen - eine Sportart, die einen sehr hohen Konditionslevel verlangt. Du absolvierst täglich Einheiten im Kraftraum und / oder auf dem See. Welche anderen «Disziplinen» sorgen in deinem Trainingsprogramm für Abwechslung?

Antwort JG

Im Sommer das Rennrad, im Winter die Touren- und Langlaufski. In der Obwaldner Bergwelt und in Andermatt.

3/10
Frage

Wir wissen, du lebst und brennst für deinen Sport. Wenn du mal nicht sportlich unterwegs bist, triffst du gerne Freunde und Familie. Wie schaffst du es, in solchen gemütlichen Momenten deine eiserne Disziplin zu bewahren? Speziell, was Ausgang, Partys und Feiern angeht?

Antwort JG

Ich war und bin absolut keine Partygängerin und überschwänglich zu feiern, sagt mir nicht zu. Gewissermassen kommt mir das also entgegen. Aber ganz generell betrachtet, ist es für mich keine Entscheidung zum Verzichten, sondern eine Entscheidung für ein grosses Ziel.   Die damit verbundenen Konsequenzen, deren ich mir ja im Voraus sehr bewusst bin, nehme ich gerne in Kauf.  

4/10
Frage

Rudern wird immer populärer, gilt aber in der Schweiz immer noch als Randsportart. Wärs ein Wunschkonzert, was sollten deiner Meinung nach Verband und Organisationen wie etwa Swiss Olympic tun, um deine Sportart einem breiteren Publikum und dem Nachwuchs näher zu bringen?

Antwort JG

Da ist vor allem der Weltruderverband, die FISA, gefordert. Durch Einsatz neuer Technologien wie VR (Virtual Reality) sollten sportbegeisterte Personen auf eine Reise in die Sportart und hinter die Kulissen genommen werden können. Was die Schweiz betrifft, ist es halt einfach so, dass der Schulsport nicht wirklich einen hohen Stellenwert geniesst und es kaum Schulen gibt, die Zugang zu einem Ruderclub haben. Damit wären wir auch bei der höchsten Hürde für unsere Sportart: Die Nähe zu einem geeigneten Gewässer und einem Ruderclub, der Infrastruktur und Equipment zur Verfügung stellen kann, ist essenziell und schränkt von vornherein schon mal ein. 

5/10
Frage

Was viele nicht wissen: Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in der Schweiz müssen sich oft selbst oder in einem kleinen Team um Organisation, Reisen, Equipment und die Beschaffung von finanziellen Mitteln kümmern, damit sie ihren Sport überhaupt auf höchstem Level ausüben können. Wie stark belastet dich dieses immer präsente Thema, und wie viel deiner Zeit und Energie beansprucht der administrative Teil inzwischen?

Antwort JG

Mein grosses Privileg ist es, ein fantastisches Team im Rücken zu haben, das mich tatkräftig unterstützt, so dass ich mich auf meine Kernaufgabe konzentrieren kann. Ich mag aber den administrativen, den organisatorischen und den logistischen Teil und sehe es auch als Chance, meinen Horizont diesbezüglich zu erweitern, Neues dazu zu lernen. Darum packe ich, wenn immer möglich, selbst mit an und habe so für mich eine ideale Balance gefunden.

6/10
Frage

Schaut man einer Regatta im TV zu, hat man den Eindruck, Rudern sei einfach: Erstens gehts immer geradeaus, und zweitens gibts nur zwei Bewegungen, vor und zurück. Gewinnen tut der, der am meisten Kraft und Ausdauer hat. Was entgegnest du jemandem, der das so sieht? Inwiefern gehört z.B. Taktik zu einem Rennen?

Antwort JG

Jede Sportart – zumindest, wenn man den Besten zuschaut –sieht einfach aus. Und das soll ja auch genauso sein. Der Bewegungsablauf beim Rudern ist relativ komplex. Vor und zurück ist schon die Basis, jedoch macht der Körper das Eine und die Ruder gehen gleichzeitig in die entgegengesetzte Richtung. Das ist zumindest zu Beginn rein kognitiv eine Herausforderung. Hinzu kommen das Timing der Bewegungen, welche sehr exakt sein muss und die Balance, die eine weitere Challenge darstellt. Einfach am Rudern ist tatsächlich, dass es darum geht, am schnellsten vom Start ins Ziel zu kommen. Aber das ist bei vielen Sportarten so. Bei Skirennen, im Langlauf, bei Radrennen und auch in gewissen Disziplinen der Leichtathletik. Taktik kann dabei eine Rolle spielen, ist aber nicht matchentscheidend.

7/10
Frage

Es gibt ein Foto aus dem Trainingslager in Japan, auf dem deine Hände mit vierzehn (!) riesigen Blasen zu sehen sind. Ein Anblick, der nach «zwei Wochen Genesung» schreit. Was ist da passiert? 

Antwort JG

Das Klima in Japan war sehr feucht und warm. Was man auf dem Foto gesehen hat, war meine vom Regen und Schweiss aufgeweichte Hornhaut. Dass ich Blasen habe, kommt kaum mehr vor, weil sich auf den Innenflächen meiner Hände eine Schutzschicht aus Hornhaut gebildet hat.

8/10
Frage

Versetzen wir uns in einen Moment eines wichtigen Rennens: Du bist schlecht gestartet, hast aufgeholt und führst nach drei Vierteln der Distanz, also nach 1500 Meter. Deine Kraft lässt nach, 200 Meter vor dem Ziel wirst du von zwei Konkurrentinnen überholt. Wie kannst du dich in solchen Momenten mental motivieren, nicht einfach aufzugeben?

Antwort JG

Dieses Szenario klingt nach einem schlecht eingeteilten Rennen. Ich versuche immer, ein Rennen oder ein Resultat zu relativieren, und die wichtigste Frage dabei ist: Konnte ich optimal performen? Diese Fragestellung konzentriert sich auf den Prozess und nicht auf den Outcome, also meine finale Platzierung, denn letzterer ist von Faktoren abhängig, die ich nicht beeinflussen kann.

9/10
Frage

Als wäre dein Leben nicht schon intensiv genug: Seit diesem Jahr engagierst du dich neu auch noch als  Athletenvertreterin im Exekutivrat von Swiss Olympic. Wie kam es dazu? 

Antwort JG

Seit bald zwei Jahren bin ich Mitglied in der Athletenkommission von Swiss Olympic. Als dann die Anfrage kam, mich auf der höchsten Stufe als Athletenvertreterin im Exekutivrat von Swiss Olympic zu engagieren, war für mich klar, dass ich diese Herausforderung annehmen möchte. Bei der Weiterentwicklung der Schweizer Sportwelt meine Erfahrungen und meine Ideen einbringen zu können, ist primär nicht Aufwand, sondern eine Ehre und auch ein Zeichen des Vertrauens in mich als Athletin und Person.

10/10
Frage

Hast du Pläne für die Zeit nach der sportlichen Karriere?
Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Antwort JG

Von wirklichen Plänen zu reden, wäre etwas voreilig. Ich habe diverse Ideen und bin für verschiedene Optionen offen. Vor allem, weil meine Interessensgebiete relativ breit gefächert sind. Leidenschaft und Herzblut in einer Aufgabe zu finden, das hat für mich Priorität. Alles andere wird sich zeigen. Das Leben kommt ja ohnehin immer anders, als man es geplant hat.

Noch mehr Jeannine

Steht Jeannine mehr auf eindrückliche Berge oder auf einen romantischen Sandstrand? Schlägt ihr Herz für Physik oder ist sie doch eher der Mathe-Typ? Finde es heraus!

01
Kaffee
oder
Tee?
Kaffee
02
Berge
oder
Strand?
Berge
03
Hund
oder
Katze?
Hund
04
High Heels
oder
Sneakers?
Sneakers
05
Schwitzen
oder
Frieren?
Schwitzen
06
Komödie
oder
Krimi?
Krimi
07
Ordnung
oder
Chaos?
Ordnung
08
Mathe
oder
Physik?
weder
noch
09
Wasser mit
oder
ohne?
Stilles
10
Kopf
oder
Herz?
Herz
11
Alles haben
oder
alles wissen?
alles
wissen
12
See
oder
Fluss?
See
13
Kartoffeln
oder
Reis?
Reis
14
Staubsaugen
oder
spülen?
Geschirr
spülen
15
Müsli
oder
Lunch?
Müsli
16
Glacé
oder
Kuchen?
Glacé
17
Sommer
oder
Winter?
alle
Jahres
zeiten
18
Nutella mit
oder
ohne Butter?
natürlich
mit
Butter

Swiss Olympic

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Athlet*innenkommission
Seit Mai 2019 bin ich Mitglied der Athlet*innenkommission von Swiss Olympic. Die zehn Mitglieder der Athlet*innenkommission sind Athlet*innen aus Mitgliederverbänden von Swiss Olympic.

Die Mehrheit der Stimmen gehört Vertreter*innen von olympischen Verbänden. Ein garantierter Sitz gehört zudem einem Vertreter eines Sportverbandes für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Funktion und Zweck
Die Hauptaufgaben der Athlet*innenkommission bestehen darin:
  • Sich der Herausforderungen und Aufgaben von Athlet*innen anzunehmen und dazu Lösungen oder Projekte zu erarbeiten.
  • Die Interessen der Athlet*innen auf höchster Ebene gegenüber Swiss Olympic, dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), dem European Olympic Committee (EOC), dem Schweizer Sport allgemein sowie der Öffentlichkeit wahrzunehmen. Zudem tritt sie als Vermittlerin und Antragstellerin auf.
  • Unterstützung bei Anliegen auf Athlet*innenebene zu geben, die über den eigenen Verband hinaus gehen oder vom eigenen Verband nicht gelöst werden können. Die Kernthemen, welche wir in Kommission behandeln sind Antidoping, Ethik, Finanzen, Spitzensport und Studium, Frau und Spitzensport.
Athletenvertreterin Exekutivrat
Das Sportparlament – das oberste Organ von Swiss Olympic – hat mich per Januar 2022 als eine von zwei Athletenvertreter*innen in den Exekutivrat von Swiss Olympic gewählt. In diesem leitenden Organ von Swiss Olympic kann ich mich an den Konsultations- und Entscheidungsprozessen im Schweizer Sport beteiligen.

Der Exekutivrat bereitet die Beschlüsse des Sportparlaments vor, sorgt für deren Vollzug und vertritt Swiss Olympic nach aussen. Das Sportparlament entscheidet über die einzelnen Geschäfte.

Die Kernaufgabe des Exekutivrats besteht darin:
  • Die mittel- und langfristige Strategie von Swiss Olympic vorzugeben
  • Die Organisationsstruktur sowie Arbeitsbereiche von Swiss Olympic festzulegen
  • Das Führungsteam für die Schweizer Delegation an Olympischen Spielen zu ernennen
In beiden Funktionen – in der Athlet*innenkommission und im Exekutivrat – möchte ich meine Erfahrungen aus fast zwanzig Jahren Rudersport – zehn davon im Profisport – einbringen, um die Schweizer Sportwelt weiter zu entwickeln. Denn die Athlet*innenstimme, die Athlet*innensicht – kurz: das Athlet*innenwohl ist das höchste Gut der Sportverbände und von Swiss Olympic.  Meine Vision ist es, als Athlet*innenvertreterin die Athletinnen und Athleten als Ganzes mehr ins Zentrum des Handelns aller Beteiligten zu rücken.
Was macht eigentlich Swiss Olympic?